Auf den Spuren der Postschiffe

Vom 4. August bis Anfang September begeben sich Basti und ich (Eike) auf die Spuren der Postschiffe. In Bergen stechen wir in See und beginnen unsere Fahrt durch das Land der Fjorde und Trolle. Unterwegs auf dem Europäischen Nordmeer zwischen Nordatlantik und Arktischem Ozean erwarten wir die rauesten Bedingungen unter unseren bisherigen Touren. Das Ziel ist es, Rørvik, Brønnøysund oder Sandnessjøen zu erreichen und von dort mit dem Schiff zurück nach Bergen zu reisen.
Wie auch bei den letzten Touren werde ich auf Koordinaten täglich einen Live Blog schreiben.
 

Windjammerparade

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Auf einmal brüllten die großen Segler, dass wir da weg müssten, weil sie rückwärts fahren würden. Das war noch vor dem Start der Windjammerparade, wo sich die ganzen Traditionssegler auf ihre Positionen begeben. Das Ziel für heute war es, so weit wie möglich im Feld mitzufahren, ohne Ärger von der Waschpol zu bekommen. Etwas hinderlich für den Plan war Nopas neues Grönlandkajak, dass in den Kappelwellen gerne abtauchte und so Nopa ein wenig bekümmerte. 
Nach ein paar Kilometern waren wir dann schließlich mittendrin statt nur dabei und konnten auf den Wellen zwischen den Schiffen surfen. 

Wasserflugzeug

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Freitag frei, Wetter top; da kann man nicht drinnen sitzen und für die Hochschule lernen. Also ab auf's Wasser und Vitamin Sea sammeln. 
Als erstes einmal kurz nach Egernsund (DK), ins Nybøl Nor geschaut und dann an den Ochseninseln vorbei in die Flensburger Hafenspitze. Insgesamt 38 Kilometer. Obwohl bald die Kieler Woche losgeht und normalerweise jede Attraktion dann dort ist, war überraschender Weise die Gorch Fock am Pier der Marineschule. 
Ich finde die Flensburger Förde eigentlich langweiliger, als die Kieler Förde. Normalerweise ist in Kiel mehr los: Kreuzfahrtschiffe, Nord-Ostsee-Kanal, viele Segler und Fördedampfer. Heute hat Flensburg dann den Joker gezogen und das Wasserflugzeug präsentiert. Da hält kein Frachter mit! Demnächst muss dann wohl in der Luft nach Verkehr Ausschau gehalten werden.

Kieler Leuchtturm

Einmal im Jahr muss der Kieler Leuchtturm an seiner außenliegenden Position von der Kieler Förde besucht werden. Meistens passiert das spontan. Dieses Wochenende passte es ganz gut und so paddelte ich recht flott (GPS Track) vom Club zum Leuchtturm und zurück.


Into the Waves

Nun ist der Film "Into the Waves" auch online auf Vimeo On-Demand erhältlich.
intothewaves.de



Flensburg – Kiel

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Normalerweise fahre ich per Mitfahrgelegenheiten die Strecke Flensburg–Kiel. Diese Woche entschied ich mich mal statt Autobahn und längerer Distanz, den schöneren Wasserreiseweg zu wählen. 
Als Student hat man natürlich Freitags oft frei, also stach ich schon am Donnerstag um 19 Uhr am EFKK in Flensburg in See. Nach 2 Stunden und einem schicken Sonnenuntergang, paddelte ich weiter unter dem Sternenhimmel. Das Wasser um mich herum war schwarz, jeder Paddelschlag jedoch löste einen spannenden fluoreszierenden, hellen Wirbel aus. Die Querung der Geltinger Bucht war schließlich etwas anstrengend für die Konzentration. In dem Naturschutzgebiet auf der anderen Seite brannte natürlich kein Licht, dass ich hätte anpeilen können. Lediglich 1 km musste ich entlang den brechenden Wellen vor der Sandbank korrektur paddeln, bis ich rum war. Kurz danach war es Zeit für eine Mütze Schlaf. In den neuen Biwaksack gemuggelt, schlief ich unter den Sternen ein.
Den Sonnenaufgang bekam ich so auch perfekt mit. Danach ging es aus dem Biwaksack, hinein in den Kokatat Trockenanzug. Vier Leuchttürme passierte ich schon, als ich hinter Schleimünde war und da keine weitere Landmarke zwischen Schleimünde und Bülk war, paddelte ich einfach direkt zum Außenposten der Kieler Förde. Das letzte Stück war dann Heimspiel…

In den Sonnenuntergang

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Nach einigen Stunden Drehzeit mit Nopa an einem neuen Videoprojekt, wollten wir noch eine Runde paddeln. Die Arbeit war getan und Nopa paddelte in die Weiten der Kieler Förde, dem Sonnenuntergang entgegen.